MUT ZUM GLAUBEN

Ein junges Mädchen wird Christin, sie hatte sich entschlossen den HERR zu gehören. Nun steht sie ganz allein in einen ungläubigen Umkreis. Eines Tages seufzte sie einem älteren Christen ihr Leid. „Ach…es ist nicht einfach als allein stehend Christin in dieser Welt zu wandeln. Ich werde verachtet weil ich Jesus angehöre. Meine Schulfreunden spotten darüber sie nennen mich sogar ‚Die Nonne von Amt’ „ „Oh…“ sagte der alte Christ „Du weißt gar nicht wie bedeutend du bist. Mädchen du bist eine Partisanin Gottes in Feindesland. Du bist eine vorgeschoben Brücke. Du bist mitten ins Feindesland ein Landeplatz für den Heiligen Geist.“ Das Mädchen bekam darauf Mut. Du brauchst Mut zum Glauben. Meistens ist es so; Am Samstag oder Sonntag ist dein Glauben in der Kirche/Gemeinde groß wie ein Haus und am Montag so klein wie ein Reiskorn. So ähnlich geht es uns auch. Wir haben es also Nötig, dass wir Mut zum Glauben bekommen. Wo bekommst du aber Mut? Gott braucht uns und du sollst wissen Mut bekommst du, in dem du in den Himmel schaust da steht einer der auf dich wartet. Was macht Mut zum Glauben? Wenn ich mitten auf der Straße schreien würde ‚Der Herr ist König’ würden mich die Passanten verdutz anschauen und mich Fragen ‚Welcher Herr? Dann sage ich ihnen; Komm mit mir im Geist auf der Hügel von Golgatha von den Toren Jerusalem. Da stehen drei schreckliche blutige Kreuze an denen drei Menschen sterben und der in der Mitte, der meine ich wenn ich sage ‚Der Herr ist König’. Ich gebe es zu es ist unwahrscheinlich, dass einer der am Kreuz hängt der König sein soll. Einer der von alle ausgestoßen wird ob Volk oder Heiden. Von der Kirche oder Justiz, von klugen Menschen und blinden Pöbeln. Ein Prophet sagte mit aller Deutlichkeit ‚Er war alle verachtete und unwerteste’. Die Bibel übertreibt nicht wie Jesus verachtet worden ist der ausgestoßener vom lebendigen Gott. Da hängt Er beladen mit unserem schmutz und Sünden aller Welt. Ausgestoßen von Gott und Menschen gerichtet durch alle genau der Herr ist König. Wer ist König?

WO IST GOTT?

Die Geschichte von Adam und Eva kennt jedes Kind. Beide versteckten sich vor Gott hinter ein Gebüsch, weil sie genau wussten, dass sie vor Gott Unrecht taten. Nun stellte sich Pfarrer Busch vor, wie es wäre, Adam im Paradies anzutreffen, der sich immer noch hinter dem Gebüsch befand. „Na Adam was machst Du hier?“ „Ach nichts, verstecke mich nur …“ „Ach was! Weißt du, ich muss mal was über Gott schreiben und wo die Menschen Gott finden können …“ „Was? Bist du verrückt? Die Frage ist nicht, wie ich Gott finde, sondern wie kann ich ihm loswerden! Du bist ja verrückt, so eine Frage zu stellen!“ Genau das ist die Frage, die wir uns heute stellen; Wie werde ich Gott los? Adam sagte: „Du brauchst ihn nicht zu suchen Er ist da!“ Nun, hier eine Geschichte, wo man eigentlich darüber lachen sollte. Wo Pastor Busch noch ein Student in Tübingen war, existierte damals, so wie heute, eine Studentenvereinigung. Eines Tages fand eine große Veranstaltung statt. Sie luden Professoren, Bürgermeister und andere Persönlichkeiten ein die natürlich vorne an der ersten Reihe saßen. Vater Busch war auch mit von der Partie, saß allerdings ganz hinten. Bekanntlich fangen Studentenveranstaltungen nie pünktlich an, warum das so ist, wird wohl ein Rätsel bleiben. Der Leiter, ich nenne ihn einfach Theo Loge, stellte kurz der Programmablauf vor. Einleitung; es singt der Männerchor von Ottenfeld. Hinter dem Vorhang hörte man Männerschritten und Geräusche. Die Vorbereitung befand sich voll im Gange. Dann wurde es ganz still. Noch wenige Sekunden dann geht es los aber der Vorhang einfach ging nicht auf! Es waren schon drei Minuten verstrichen und der Vorhang ging immer noch nicht auf. Der Bürgermeister und die Professoren, wurden schon ganz unruhig und die Prominenten erst recht doch der Vorhang, ging einfach nicht auf. Der Leiter, Theo Loge, schlich sich hinter dem Vorhang und schrie leise „Mensch, warum singt ihr nicht?“ „Der Vorhang geht nicht auf…“, erwiderte der Dirigent. Theo Loge sah, wie jemand an den Seilen des Vorhangs herumfummelte, anscheint haben sich die Seile verfangen. So eine Blamage und das gleich am Anfang …“ schrie leise Theo, der nun auch ungeduldig geworden war. „Mensch geht doch mal runter lass mich mal dran!“ Theo stürzte sich heftig auf die Seile allerdings technisch überhaupt nicht begabt aber er musste drauf um die Blamage zu entgehen. Theo war in seine Eifrigkeit so aufgeregt, dass er sich mit der Krawatte in die Seile einkeilte. Die Krawatte drehte sich um 180 Grad. Die Hosen fingen langsam an, herunterzurutschen. Plötzlich ging der Vorhang auf. Theo befand sich nun in drei Meter Höhe. Ein großes Lachen ging in den Saal und alle sahen zu, wie der arme Theo in die Luft hing. Eine peinvoll verlegende Szene das war das beste Stück während der Veranstaltung überhaupt. Nach Veranstaltungsschluss lief Pfarrer Busch nach Hause und plötzlich kam ihn die Szene wieder zum Vorschein. Theo hat in seinem Tumult auf sich nicht aufgepasst. Die Krawatte nach hinten die Hose herunter in drei Meter Höhe. Theo dachte, er wäre hinter den Vorhang und keiner schaut ihn zu, bis er plötzlich in so eine unangenehme Lage auf offenen Bühne stand. Wir alle führen ein gutes Teil unserem Leben hinter einem Vorhang wir nennen es; ‚Privatsphäre’. Auf der Arbeit oder auf der Straße stehen wir auf eine offene Bühne jeder kann uns sehen, hören und beobachten. Jedoch gibt es in unserem Leben viele Dinge, wo wir sagen „Es geht kein was an, das ist meine Privatleben und das wird hinter den Vorhang gespielt!“ Leider muss ich Dir Mitteilen; es gibt keine Privatsphäre. Keine Sekunde unseres Lebens können wir hinter den Vorhang stehen. Unser ganzes Leben geschieht auf offene Bühne und in Zuschauerraum gibt es ‚Einer’ der stillschweigend uns zuschaut.

HAT BETEN ZWECK?

In den Kriegszeiten gab es in Mitteldeutschland eine kleine Gemeinde. Eines Tages tauchten in der Gemeinde, wo Pfarrer Busch tätigt war, SS-Soldaten auf und baten ihn die Gemeinde zu verlassen da an diesem Ort, was anderes gebaut wird. Pfarrer Busch wusste nicht mehr weiter, weil auch viele Jugendlichen dort teilnahmen. Der Pastor verlangte ein Gespräch mit einer hoher Beamter, der oberster der SS- Befehlshaber. Nun stand er da, der SS-Kommandant im Nazianzug. Die eingeölte Haaren, nach guten SS Sitten nach hinten gekämmt und alles was noch dazugehörte. Pfarrer Busch merkte buchstäblich, dass der Befehlshaber kein Pfarrer mochte. Kaum tat Busch den Mund auf, schlug der Oberste mit seinen schwere Fäuste auf seinem Schreibtisch und schrie los; „Was soll das singen und beten, es hat doch kein Zweck!“ Zwei Tagen vorher fand einen großen Angriff über die Stadt. Die Straßen waren zertrümmert. Gebäuden nur noch in Schutt und Asche. Überall Glassplitter. „Was soll das!“ hob seinem Finger und zeigte Richtung Fenster und man hörte deutlich, wie die Menschen über die Glassplitter liefen. Ein Knistern bei jedem schritt, den sie taten. Pastor Busch lief es kalt über den Rücken, die ganze Stadt war zerbombt. Der arme Pastor Busch ging mit gesenktem Kopf aus dem ungemütlichen Büro raus. Ja, fragte er sich, der Befehlshaber kann recht haben, aber wenn er recht hat, dann ist dieser Welt grauenvoll. Dann gibt es kein Zugang mehr zu der Welt Gottes. Dann kann ein sterbender Mensch nicht mehr um Errettung rufen. Dann kann ein Mensch, dessen Herz in der Not ist, nicht mehr seine Hand ausstrecken nach einem Helfer. Dann gibt es kein Gott und wir sind allein gelassen. Dann hat ‚ Beten kein Zweck!’ Weißt Du, es gibt Millionen von Menschen die nicht Beten denken sich aber, wenn es einmal nötig ist, kann es ja nicht schaden es zu tun, man weis ja nie! Der Satz vom Befehlshaber ‚Ob beten ein Zweck hat’, hat den armen Pastor Busch schwer mitgenommen. Doch er nahm wieder Mut und fragte sich, schauen wir mal, was die Bibel dazu sagt. Und tatsächlich fand er Fälle wo beten kein Zweck hat. De facto! Scheinbar hatte der Befehlshaber recht.

Die Inspiration des Predigens prägte mir Pfarrer Wilhelm Busch (+1897-1966) ein.

UNRUHE

Es gibt manche Tage da herrscht große ‚Unruhe in mir’ . Diese Unruhe hat verschiedene Beweggründe. Da steht ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit und der Trost der Ärzte hilft auch nicht weiter. Ein anderer Mensch befindet sich in ein finanzielles Desaster und weiß nicht, wie dies zu bewältigen sei. Eine Mutter verliert ihr Kind und sucht eine Antwort darauf einen Riesen Verzweiflungen überschattet ihr Leben. Familie zerbrechen wie Glas, weil sie miteinander nicht mehr umgehen können. Anderen versuchen mit alle Mitteln sich zu Verwirklichen allerdings auf Kosten anderen und wenn es die eigene Familie ist. Viele sind den Alkohol und Rauschgift verfallen, um die Problemlagen in der Gesellschaft zu entfliehen. Reicher Menschen ohne finanzielle Dramen, verriegeln sich hinter Türen, aus Furcht beraubt zu werden doch andererseits Fragen sich reichen Leuten, ob das Leben mehr bietet als nur Schätze, da sie sowieso alles abgeben müssen. Bekannten Persönlichkeiten sind ihren Ruhm verfallen geschweige, ob sie alleine über die Straße in ruhe laufen können. Politiker bemühen sich auf der ganzen Welt Frieden auf dieser Erde zu schaffen spüren aber am eigenen Leib, dass es eigentlich nicht funktioniert, auch wenn Friedensverträge abgeschlossen werden. Ein Staat versucht immer wieder Gerechtigkeit für das Volk zu finden allerdings ist die Mühe verbindungslos. Ich könnte Tausenden von Inhalten aufzählen und dennoch, überflutet mich die ‚Unruhe in mir’ . Es ergreift uns wie ein Wirbelsturm und schleudert uns in der Finsternis diese Welt. Die Medienlandschaft hat es fertiggebracht uns ein Weltbild zu vermitteln wie wir sie heute kennen nämlich, wir sind auf uns alleine gestellt denn; Es gibt kein Gott. Und weil es kein Gott gibt, kollidieren viele Systeme, die wir nicht mehr abfangen können. Jede große Institution, ob es sich nun um das Schulministerium, Unternehmer oder wissenschaftliche Sektoren handelt, die Lehre ist eindeutig; Es gibt kein Gott. Fragt man nach dem warum, erhalten wir als Argument und Antwort, dass das Glauben an einem Gott eine persönliche Sache ist und zwar jeder wie er will denn, Gott ist eine Projektion unser Gehirn, weil es letztendlich eine bewiesen Sache ist. Daher strahlen Medien Berichte, die die Distanz von Gott gewährleisten muss damit Menschen dieses ‚Blödsinn’ nicht verfallen. Ich frage mich dann, wozu kassiert der Staat Kirchensteuer, wenn es ‚Blödsinn’ ist? Klar, man kann auch mit ‚Scheißdreck’ Geld verdienen z.B. Sonntag in der Kirche rennen, geistige Bücher verkaufen - selbstverständlich ohne Heilung, Spenden kassieren auf Kosten des Glaubens und so weiter und so fort. Aber wenn es alles ‚Blödsinn’ ist, woher kommt dann dies plötzliche Unruhe in mir?’

ÄNDERN ABER WIE?

Max Eyth (1836-1906) schrieb eine ergreifende Novelle ‚Berufstragik’. Ein junger Ingenieur, John Knox aus England, erhielt vom Staat einem ehrenvollen Auftrag. John, sollte eine Einsenbahnbrücke in Pebbleton, wo sich die Meeresarme treffen, bauen. Natürlich waren damals die rechnerische Wege und Formel die anzuwenden waren nicht wie Heute wie z.B. das Rechnen des Windruckes. Ein dutzende Arbeiter waren Notwendig um dieses Projekt zu realisieren. Am 23. September 1877 fand die Einweihung mit großen Getöse statt eine Tradition der bis heute noch anhält. Man wollte vor Anbruch des Winters das Werk, nach fast acht Jahre arbeit, fertig sehen. Tolle rede von Bürgermeister und Bauherr. Die Brücke geschmückt wie eine Braut. Die Zeitung berichtete von diesen Jungen Mann, John Knox, er war ein gemachter Mann. Heiratete eine Tochter einen des reichsten Mann in England. Genehmigte sich ein neuen großes Bürogebäude und sicherte somit tolle Arbeitsplätze, in großen und ganzen befand sich John auf der Spitze seines Lebens. Doch in sein Leben steckte einen dunkles Geheimnis. In den Herbstmonaten wo die Stürme in Pebbleton zu toben anfingen verschwand John aus London. Keiner wusste wo er sich befand außer seiner Gattin. Er hauste in einen kleinen Wirtschaftshaus mietete dort einen Zimmer in der nähe seine Brücke. Wenn in der Nacht die Stürme tobten stand er gehüllt in seinem Mantel an der Ennobrücke. John hatte Angst. Angst ums seine Brücke. Schaute sich immer wieder die Balken der Brücke an und dachte ob die Träger stark genug sind den Druck des Sturmes stand zuhalten. Wenn die Pfeiler bebten und die Brücke etwas schwing wurde John jedes Mal von Angst ergriffen. „Wird wohl nichts passieren?“ Bei den Frühjahrsstürmen lief das ganze Prozedere von vorne. John verschwand wieder für 14 Tage, hauste wieder in der nähe der Ennobrücke. Schaute bedenklich nach seinen Trägern. „Wird wohl nichts passieren?“ Eines Nachts geschah das Unfassbare. Der Regen peitschte, der Sturm pfiff und das Meer tobte. John stand im schatten seine Pfeiler und sah wie die Einsenbahn sich seine Brücke näherte. Die Lichtstrahler des Zuges strahlten auf die Flussarme und plötzlich sieht John wie die Lichter des Zuges verschwinden. Der Brückenbogen riss, der Zug stürzte ab und 500 Passagieren starben. Der berühmte John Knox war ab diesen Zeitpunkt ein gebrochener Mann. Wir bauen alle die Brücke des Lebens. Wir wandeln im geschäftlichen Leben, Tag ein Tag aus und machen uns gar keinen Gedanken darüber. Doch es tauchen plötzliche Augenblicke auf wo uns die Unruhe überfällt. Habe ich die Brücke meines Lebens eigentlich richtig gebaut? Ist mein Leben wirklich in Ordnung? Gibt es tatsächlich ein Gericht Gottes und wenn ja wie kann ich dies überstehen?
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Max Eyth (1836-1906) schrieb eine ergreifende Novelle ‚Berufstragik’. Ein junger Ingenieur, John Knox aus England, erhielt vom Staat einem ehrenvollen Auftrag. John, sollte eine Einsenbahnbrücke in Pebbleton, wo sich die Meeresarme treffen, bauen. Natürlich waren damals die rechnerische Wege und Formel die anzuwenden waren nicht wie Heute wie z.B. das Rechnen des Windruckes. Ein dutzende Arbeiter waren Notwendig um dieses Projekt zu realisieren. Am 23. September 1877 fand die Einweihung mit großen Getöse statt eine Tradition der bis heute noch anhält. Man wollte vor Anbruch des Winters das Werk, nach fast acht Jahre arbeit, fertig sehen. Tolle rede von Bürgermeister und Bauherr. Die Brücke geschmückt wie eine Braut. Die Zeitung berichtete von diesen Jungen Mann, John Knox, er war ein gemachter Mann. Heiratete eine Tochter einen des reichsten Mann in England. Genehmigte sich ein neuen großes Bürogebäude und sicherte somit tolle Arbeitsplätze, in großen und ganzen befand sich John auf der Spitze seines Lebens. Doch in sein Leben steckte einen dunkles Geheimnis. In den Herbstmonaten wo die Stürme in Pebbleton zu toben anfingen verschwand John aus London. Keiner wusste wo er sich befand außer seiner Gattin. Er hauste in einen kleinen Wirtschaftshaus mietete dort einen Zimmer in der nähe seine Brücke. Wenn in der Nacht die Stürme tobten stand er gehüllt in seinem Mantel an der Ennobrücke. John hatte Angst. Angst ums seine Brücke. Schaute sich immer wieder die Balken der Brücke an und dachte ob die Träger stark genug sind den Druck des Sturmes stand zuhalten. Wenn die Pfeiler bebten und die Brücke etwas schwing wurde John jedes Mal von Angst ergriffen. „Wird wohl nichts passieren?“ Bei den Frühjahrsstürmen lief das ganze Prozedere von vorne. John verschwand wieder für 14 Tage, hauste wieder in der nähe der Ennobrücke. Schaute bedenklich nach seinen Trägern. „Wird wohl nichts passieren?“ Eines Nachts geschah das Unfassbare. Der Regen peitschte, der Sturm pfiff und das Meer tobte. John stand im schatten seine Pfeiler und sah wie die Einsenbahn sich seine Brücke näherte. Die Lichtstrahler des Zuges strahlten auf die Flussarme und plötzlich sieht John wie die Lichter des Zuges verschwinden. Der Brückenbogen riss, der Zug stürzte ab und 500 Passagieren starben. Der berühmte John Knox war ab diesen Zeitpunkt ein gebrochener Mann. Wir bauen alle die Brücke des Lebens. Wir wandeln im geschäftlichen Leben, Tag ein Tag aus und machen uns gar keinen Gedanken darüber. Doch es tauchen plötzliche Augenblicke auf wo uns die Unruhe überfällt. Habe ich die Brücke meines Lebens eigentlich richtig gebaut? Ist mein Leben wirklich in Ordnung? Gibt es tatsächlich ein Gericht Gottes und wenn ja wie kann ich dies überstehen?

MUT ZUM GLAUBEN

Ein junges Mädchen wird Christin, sie hatte sich entschlossen den HERR zu gehören. Nun steht sie ganz allein in einen ungläubigen Umkreis. Eines Tages seufzte sie einem älteren Christen ihr Leid. „Ach…es ist nicht einfach als allein stehend Christin in dieser Welt zu wandeln. Ich werde verachtet weil ich Jesus angehöre. Meine Schulfreunden spotten darüber sie nennen mich sogar ‚Die Nonne von Amt’ „ „Oh…“ sagte der alte Christ „Du weißt gar nicht wie bedeutend du bist. Mädchen du bist eine Partisanin Gottes in Feindesland. Du bist eine vorgeschoben Brücke. Du bist mitten ins Feindesland ein Landeplatz für den Heiligen Geist.“ Das Mädchen bekam darauf Mut. Du brauchst Mut zum Glauben. Meistens ist es so; Am Samstag oder Sonntag ist dein Glauben in der Kirche/Gemeinde groß wie ein Haus und am Montag so klein wie ein Reiskorn. So ähnlich geht es uns auch. Wir haben es also Nötig, dass wir Mut zum Glauben bekommen. Wo bekommst du aber Mut? Gott braucht uns und du sollst wissen Mut bekommst du, in dem du in den Himmel schaust da steht einer der auf dich wartet. Was macht Mut zum Glauben? Wenn ich mitten auf der Straße schreien würde ‚Der Herr ist König’ würden mich die Passanten verdutz anschauen und mich Fragen ‚Welcher Herr? Dann sage ich ihnen; Komm mit mir im Geist auf der Hügel von Golgatha von den Toren Jerusalem. Da stehen drei schreckliche blutige Kreuze an denen drei Menschen sterben und der in der Mitte, der meine ich wenn ich sage ‚Der Herr ist König’. Ich gebe es zu es ist unwahrscheinlich, dass einer der am Kreuz hängt der König sein soll. Einer der von alle ausgestoßen wird ob Volk oder Heiden. Von der Kirche oder Justiz, von klugen Menschen und blinden Pöbeln. Ein Prophet sagte mit aller Deutlichkeit ‚Er war alle verachtete und unwerteste’. Die Bibel übertreibt nicht wie Jesus verachtet worden ist der ausgestoßener vom lebendigen Gott. Da hängt Er beladen mit unserem schmutz und Sünden aller Welt. Ausgestoßen von Gott und Menschen gerichtet durch alle genau der Herr ist König. Wer ist König?

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WO IST GOTT?

Die Geschichte von Adam und Eva kennt jedes Kind. Beide versteckten sich vor Gott hinter ein Gebüsch, weil sie genau wussten, dass sie vor Gott Unrecht taten. Nun stellte sich Pfarrer Busch vor, wie es wäre, Adam im Paradies anzutreffen, der sich immer noch hinter dem Gebüsch befand. „Na Adam was machst Du hier?“ „Ach nichts, verstecke mich nur …“ „Ach was! Weißt du, ich muss mal was über Gott schreiben und wo die Menschen Gott finden können …“ „Was? Bist du verrückt? Die Frage ist nicht, wie ich Gott finde, sondern wie kann ich ihm loswerden! Du bist ja verrückt, so eine Frage zu stellen!“ Genau das ist die Frage, die wir uns heute stellen; Wie werde ich Gott los? Adam sagte: „Du brauchst ihn nicht zu suchen Er ist da!“ Nun, hier eine Geschichte, wo man eigentlich darüber lachen sollte. Wo Pastor Busch noch ein Student in Tübingen war, existierte damals, so wie heute, eine Studentenvereinigung. Eines Tages fand eine große Veranstaltung statt. Sie luden Professoren, Bürgermeister und andere Persönlichkeiten ein die natürlich vorne an der ersten Reihe saßen. Vater Busch war auch mit von der Partie, saß allerdings ganz hinten. Bekanntlich fangen Studentenveranstaltungen nie pünktlich an, warum das so ist, wird wohl ein Rätsel bleiben. Der Leiter, ich nenne ihn einfach Theo Loge, stellte kurz der Programmablauf vor. Einleitung; es singt der Männerchor von Ottenfeld. Hinter dem Vorhang hörte man Männerschritten und Geräusche. Die Vorbereitung befand sich voll im Gange. Dann wurde es ganz still. Noch wenige Sekunden dann geht es los aber der Vorhang einfach ging nicht auf! Es waren schon drei Minuten verstrichen und der Vorhang ging immer noch nicht auf. Der Bürgermeister und die Professoren, wurden schon ganz unruhig und die Prominenten erst recht doch der Vorhang, ging einfach nicht auf. Der Leiter, Theo Loge, schlich sich hinter dem Vorhang und schrie leise „Mensch, warum singt ihr nicht?“ „Der Vorhang geht nicht auf…“, erwiderte der Dirigent. Theo Loge sah, wie jemand an den Seilen des Vorhangs herumfummelte, anscheint haben sich die Seile verfangen. So eine Blamage und das gleich am Anfang …“ schrie leise Theo, der nun auch ungeduldig geworden war. „Mensch geht doch mal runter lass mich mal dran!“ Theo stürzte sich heftig auf die Seile allerdings technisch überhaupt nicht begabt aber er musste drauf um die Blamage zu entgehen. Theo war in seine Eifrigkeit so aufgeregt, dass er sich mit der Krawatte in die Seile einkeilte. Die Krawatte drehte sich um 180 Grad. Die Hosen fingen langsam an, herunterzurutschen. Plötzlich ging der Vorhang auf. Theo befand sich nun in drei Meter Höhe. Ein großes Lachen ging in den Saal und alle sahen zu, wie der arme Theo in die Luft hing. Eine peinvoll verlegende Szene das war das beste Stück während der Veranstaltung überhaupt. Nach Veranstaltungsschluss lief Pfarrer Busch nach Hause und plötzlich kam ihn die Szene wieder zum Vorschein. Theo hat in seinem Tumult auf sich nicht aufgepasst. Die Krawatte nach hinten die Hose herunter in drei Meter Höhe. Theo dachte, er wäre hinter den Vorhang und keiner schaut ihn zu, bis er plötzlich in so eine unangenehme Lage auf offenen Bühne stand. Wir alle führen ein gutes Teil unserem Leben hinter einem Vorhang wir nennen es; ‚Privatsphäre’. Auf der Arbeit oder auf der Straße stehen wir auf eine offene Bühne jeder kann uns sehen, hören und beobachten. Jedoch gibt es in unserem Leben viele Dinge, wo wir sagen „Es geht kein was an, das ist meine Privatleben und das wird hinter den Vorhang gespielt!“ Leider muss ich Dir Mitteilen; es gibt keine Privatsphäre. Keine Sekunde unseres Lebens können wir hinter den Vorhang stehen. Unser ganzes Leben geschieht auf offene Bühne und in Zuschauerraum gibt es ‚Einer’ der stillschweigend uns zuschaut.

HAT BETEN ZWECK?

In den Kriegszeiten gab es in Mitteldeutschland eine kleine Gemeinde. Eines Tages tauchten in der Gemeinde, wo Pfarrer Busch tätigt war, SS-Soldaten auf und baten ihn die Gemeinde zu verlassen da an diesem Ort, was anderes gebaut wird. Pfarrer Busch wusste nicht mehr weiter, weil auch viele Jugendlichen dort teilnahmen. Der Pastor verlangte ein Gespräch mit einer hoher Beamter, der oberster der SS- Befehlshaber. Nun stand er da, der SS-Kommandant im Nazianzug. Die eingeölte Haaren, nach guten SS Sitten nach hinten gekämmt und alles was noch dazugehörte. Pfarrer Busch merkte buchstäblich, dass der Befehlshaber kein Pfarrer mochte. Kaum tat Busch den Mund auf, schlug der Oberste mit seinen schwere Fäuste auf seinem Schreibtisch und schrie los; „Was soll das singen und beten, es hat doch kein Zweck!“ Zwei Tagen vorher fand einen großen Angriff über die Stadt. Die Straßen waren zertrümmert. Gebäuden nur noch in Schutt und Asche. Überall Glassplitter. „Was soll das!“ hob seinem Finger und zeigte Richtung Fenster und man hörte deutlich, wie die Menschen über die Glassplitter liefen. Ein Knistern bei jedem schritt, den sie taten. Pastor Busch lief es kalt über den Rücken, die ganze Stadt war zerbombt. Der arme Pastor Busch ging mit gesenktem Kopf aus dem ungemütlichen Büro raus. Ja, fragte er sich, der Befehlshaber kann recht haben, aber wenn er recht hat, dann ist dieser Welt grauenvoll. Dann gibt es kein Zugang mehr zu der Welt Gottes. Dann kann ein sterbender Mensch nicht mehr um Errettung rufen. Dann kann ein Mensch, dessen Herz in der Not ist, nicht mehr seine Hand ausstrecken nach einem Helfer. Dann gibt es kein Gott und wir sind allein gelassen. Dann hat ‚ Beten kein Zweck!’ Weißt Du, es gibt Millionen von Menschen die nicht Beten denken sich aber, wenn es einmal nötig ist, kann es ja nicht schaden es zu tun, man weis ja nie! Der Satz vom Befehlshaber ‚Ob beten ein Zweck hat’, hat den armen Pastor Busch schwer mitgenommen. Doch er nahm wieder Mut und fragte sich, schauen wir mal, was die Bibel dazu sagt. Und tatsächlich fand er Fälle wo beten kein Zweck hat. De facto! Scheinbar hatte der Befehlshaber recht.
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Die

Inspiration

des

Predigens

prägte

mir

Pfarrer

Wilhelm

Busch

(+1897-1966) ein.

UNRUHE

Es gibt manche Tage da herrscht große ‚Unruhe in mir’ . Diese Unruhe hat verschiedene Beweggründe. Da steht ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit und der Trost der Ärzte hilft auch nicht weiter. Ein anderer Mensch befindet sich in ein finanzielles Desaster und weiß nicht, wie dies zu bewältigen sei. Eine Mutter verliert ihr Kind und sucht eine Antwort darauf einen Riesen Verzweiflungen überschattet ihr Leben. Familie zerbrechen wie Glas, weil sie miteinander nicht mehr umgehen können. Anderen versuchen mit alle Mitteln sich zu Verwirklichen allerdings auf Kosten anderen und wenn es die eigene Familie ist. Viele sind den Alkohol und Rauschgift verfallen, um die Problemlagen in der Gesellschaft zu entfliehen. Reicher Menschen ohne finanzielle Dramen, verriegeln sich hinter Türen, aus Furcht beraubt zu werden doch andererseits Fragen sich reichen Leuten, ob das Leben mehr bietet als nur Schätze, da sie sowieso alles abgeben müssen. Bekannten Persönlichkeiten sind ihren Ruhm verfallen geschweige, ob sie alleine über die Straße in ruhe laufen können. Politiker bemühen sich auf der ganzen Welt Frieden auf dieser Erde zu schaffen spüren aber am eigenen Leib, dass es eigentlich nicht funktioniert, auch wenn Friedensverträge abgeschlossen werden. Ein Staat versucht immer wieder Gerechtigkeit für das Volk zu finden allerdings ist die Mühe verbindungslos. Ich könnte Tausenden von Inhalten aufzählen und dennoch, überflutet mich die ‚Unruhe in mir’ . Es ergreift uns wie ein Wirbelsturm und schleudert uns in der Finsternis diese Welt. Die Medienlandschaft hat es fertiggebracht uns ein Weltbild zu vermitteln wie wir sie heute kennen nämlich, wir sind auf uns alleine gestellt denn; Es gibt kein Gott. Und weil es kein Gott gibt, kollidieren viele Systeme, die wir nicht mehr abfangen können. Jede große Institution, ob es sich nun um das Schulministerium, Unternehmer oder wissenschaftliche Sektoren handelt, die Lehre ist eindeutig; Es gibt kein Gott. Fragt man nach dem warum, erhalten wir als Argument und Antwort, dass das Glauben an einem Gott eine persönliche Sache ist und zwar jeder wie er will denn, Gott ist eine Projektion unser Gehirn, weil es letztendlich eine bewiesen Sache ist. Daher strahlen Medien Berichte, die die Distanz von Gott gewährleisten muss damit Menschen dieses ‚Blödsinn’ nicht verfallen. Ich frage mich dann, wozu kassiert der Staat Kirchensteuer, wenn es ‚Blödsinn’ ist? Klar, man kann auch mit ‚Scheißdreck’ Geld verdienen z.B. Sonntag in der Kirche rennen, geistige Bücher verkaufen - selbstverständlich ohne Heilung, Spenden kassieren auf Kosten des Glaubens und so weiter und so fort. Aber wenn es alles ‚Blödsinn’ ist, woher kommt dann dies plötzliche Unruhe in mir?’

Ist mein Leben in Ordnung

Francescopaolo Marino
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